Category Archives: Game News

Autorennen © lassedesignen - Fotolia.com

Autorennen © lassedesignen - Fotolia.com

Das Autorennspiel “Need for Speed” gehört mittlerweile zu den Klassikern Race-Games. Seit 1994 hat Elctronic Arts eine ganze Serie herausgebracht, die mehr als 100 Millionen mal verkauft wurde und einen Gesamtumsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar einbrachte. Wieso also aufhören, wenn das Verlangen der gamer ununterbrochen scheint? Das dachten sich auch die Macher, die den nun mehr 18. Teil der Serie auf den Markt bringen und mit “Need for Speed – The Run” an den Erfolg anknüpfen wollen. Das Game ist für PC sowie alle gängigen Spielkonsolen erhältlich und wartet mit einer für Autorennspiele eher ungewöhnlichen Idee auf: man muss auch mal zu Fuß gehen! Was man unter dem Beititel “The Run” hätte vermuten können, ist aber wirklich nur ein Beiwerk, das nicht viel von den Gamern fordert.

Die Idee dahinter mutet zunächst ziemlich nett an: eine durchgehende Geschichte, in der Hauptfigur Jack Rourke vor fiesen Gangstern nicht nur mobil flüchtet. Denn die Geldeintreiber zerballern ihm hin und wieder seine Karre. Nun kommt das “Rennen” ins Spiel, das sich als Art Reaktionstest präsentiert, in dem man so schnell wie möglich eingeblendete Tasten drücken muss, um ein neuen fahrbaren Untersatz zu erwischen. Was spannend klingt, wirkt in der Umsetzung weitgehend banal. Zum einen weil die “Story” trotz starkem Auftakt im weitern Verlauf dahinplätschert und zum anderen weil es im grunde egal ist, welche Tasten man beim “Run” drückt. Zum Ziel führt ein wildes Gamepad-Hämmern. Nur wenige Zwischensequenzen veraten nur wenig von den Hintergründen der Story, die eigentlich nur als kleine Überleitungen zm nächsten Rennen dienen.

Beim Autorennen an sich kann “The Run” weitgehend überzeugen, kann den Vorgänger “Hot Pursuit” aber nicht übertrumpfen: die Cars liegen wie ein Brett auf der Straße, wodurch sie sich nur mit viel Gewalt zum Ausbrechen bewegen lassen, die Handbremse ist zu empfindlich und auch das Geschwindigkeitsgefühl erreicht nicht das des vorigen Teils. Auch die Action der Gegner sowie der Polizei ist eher zurückhaltend und hätte mehr Pepp vertragen können.

Was bei Need for Speed definitiv noch fehlt, ist die Möglichkeit zum Fahren von Quads oder Motorrädern. Eine Honda Varadero wäre beispielsweise in einem rasanten Renn-Level auf Asphalt sicher ein zusätzlicher Nervenkitzel für jeden Spieler.


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To The Moon ist nicht ganz eindeutig zuzuordnen. Der Schöpfer Kan Gao, Spielentwickler und Komponist, möchte es auch nicht streng als Spiel betrachtet haben. Es soll auch kein Trickfilm oder Buch sein. Er sieht es einfach als neuen Weg, eine Geschichte zu erzählen, experimentiert also mit dem Medium. Der Held in der Geschichte ist ein alter, im Sterben liegender Mann, Johnny. Sein letzter Wunsch ist es, auf den Mond zu fliegen, beziehungsweise, in seinem Leben auf den Mond geflogen zu sein. Dr. Eva Rosalene und Dr. Neil Watts, zwei Wissenschaftler_innen sollen ihm dabei helfen. Dazu müssen sie mit einer Maschine in Johnnys Erinnerungen eindringen und sie verändern. Das erinnert stark an den kürzlich erschienenen Film “Inception” von Christopher Nolan. Hat sich dieser allerdings schnell als konfuser Actionfilm entpuppt, geht es bei To The Moon deutlich langsamer und philosophischer zu. Schritt für Schritt entdecken Dr. Rosalene und Dr. Watts, warum Johnny überhaupt auf den Mond geflogen sein möchte. Dazu arbeiten sie sich stückweise durch die Erinnerungen und lösen Rätsel. Dabei wird durch die sphärische Musik von der Komponistin Laura Shigihara und Geo selbst, die geschriebenen Dialoge und die pixeligen kleinen Figuren in 2D jede Hektik heraus genommen, die Figuren entwickelt und Empathie erzeugt. Außerdem werden Fragen gestellt: Was würde ich anders tun, wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte? Gibt es etwas, was ich bedaure? Wie hätte mein Leben durch eine andere Entscheidung in einem bestimmten Augenblick anders verlaufen können? Damit bekommt das Spiel, oder, was auch immer es wirklich ist, autobiograifsche Bezüge, denn genau solche Fragen stellte sich Kan Gao, als sein Großvater einen Herzinfarkt erlitt.

Außerdem spielt To The Moon selbstironisch mit dem Genre, beispielsweise entscheidet sich Dr. Rosalene zum Anfang ein Eichhörnchen anzugreifen, da Angriff die beste Verteidigung sei und wird dann von Kindern mit einer Anzeige wegen Tierquälerei bedroht. Das Eichhörnchen war aber schon vorher weggelaufen. To The Moon gibt es auch in Videos auf YouTube zu sehen.

 


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Computerspieler © Epibrate Images - Fotolia.com

Computerspieler © Epibrate Images - Fotolia.com

Kein anderes Spiel ist derzeit so gefragt wie Battlefield 3 von Electronic Arts. So gehört das Spiel derzeit wohl gleichzeitig zu den besten aber auch umstrittensten. So weist Battlefield eine unglaubliche Grafik auf, welche es dem Spieler ermöglich so nah wie noch nie in das Geschehen einzutauchen. Außerdem ist die Spielsteuerung sehr gelungen, sodass es einfach nur Spaß macht dieses Spiel stundenlang zu zocken und aufs Schlachtfeld zu ziehen.

So kann Battlefield 3 innerhalb von nur wenigen Tagen Verkaufszahlen von über fünf Millionen aufweisen, was ein Rekord sei, da noch kein anderes Spiel von EA so schnell über den Ladentisch ging. Dies könnte man schon als große Überraschung sehen, da Battlefield derzeit auch so viele Kritiker hat wie noch kein anderes Spiel. Dabei handelt es sich vor allem auch um eingefleischte Battlefield Fans. Der Grund des Protestes ist nicht etwa die Unzufriedenheit mit dem Spiel oder der Entwicklung des neuen Teils, vielmehr geht es dabei um die Privatsphäre des einzelnen Spielers. So gibt es bei dem Battlefield Spiel gleichzeitig noch eine Software die der Spieler mitinstallieren muss um in den Genuss des Spieles zu kommen. Dabei handelt es sich um die von Kritikern als “Spyware” geschimpfte Software “Origin”. Diese kann alle EA-Produkte auf dem Rechner überprüfen und so nachsehen, ob es sich dabei um original erworbene Spiele handelt und nicht etwa um illegal aus dem Internet gezogenen Raubkopien. Prekär ist zum einen, das EA somit jederzeit im Hintergrund den PC überprüfen kann ohne den Nutzer zu informieren. Noch mysteriöser wird es, da im Internet Gerüchte herum kursieren, dass die Software den kompletten Computer überprüfen kann und selbst in den Windows-Systemordner eindringen kann. So haben sich mittlerweile über 10 000 Gegner im Internet zusammengetan die zum Boykott des Spiels aufrufen. Wie man jedoch sieht funktioniert dies nicht und EA wird das Spiel schon jetzt als eines seiner erfolgreichsten bezeichnen können.


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Viele Spieler haben darauf gewartet, auf das neue The Elder Scrolls 5. Es trumpft zwar nicht mit einer neuen Grafik auf, punktet aber zielgenau mit der Atmosphäre und der Inszenierung.

Die Systemvoraussetzung für das Spiel ist nicht ausgefallen. Man braucht lediglich ein Dual Core Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und eine DX9 Grafikkarte mit 512 MB RAM. Wer befürchtet er bräuchte einen DirectX10, der irrt. Man benötigt, selbst auf dem höchsten Level, lediglich ein Quad Core und eine Grafikkarte von GeForce GTX 260 oder ATI Radeon 4890 mit 1 GB Speicher. Doch einen Arbeitsspeicher von 4 GB braucht man schon, um ans Ziel zu kommen.

Beim Spielen selbst fühlt man sich sofort zurückversetzt in die Zeit der Ritter und Burgen. Hoch im Norden beginnt das PC Spiel. Die Farben passen sowohl in die Zeit als auch in den Norden. Alles sieht etwas rauer aus, als man es gewohnt ist. Der Hauptcharakter ist ein Gefangener, dessen Ziel es ist, sich zu befreien. Wie, wird einem nicht gesagt. Mit dem Helden, den man sich aussuchen kann geht es durch Skyrim und raue Gebirgslandschaften. Bäume und Sträucher, Wasserfälle, kleine Flüsse und Bergspitzen, damit bekommt man es zu tun. Der auserwählte Held besitzt Rüstungen und Waffen mit denen er sich im virtuellen Leben zurechtfinden muss. Und es gibt wahrlich viel zu tun.

Es gibt viel zu entdecken und zu erlernen. Beispielsweise kann man das Handwerk eines Schmieds lernen und könnte selbst seine Reparaturen an der Rüstung durchführen, wenn sie überhaupt kaputt gehen würden. Tun sie aber nicht, da die Ausrüstungen in dem Rollenspiel nicht beschädigt werden. Es ist ein Spiel für alle Mittelalter-Fans und Rollenspieler, die das Leben der Ritter unfassbar spannend finden.

Quelle: Flickr/Tumnaselda

Quelle: Flickr/Tumnaselda


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The Next Big Thing, Quelle: jeuxvideo/Flickr.com

The Next Big Thing, Quelle: jeuxvideo/Flickr.com

Die bekannten Pendulo Studios haben sich bei ‘The Next BIG Thing‘ selbst übertroffen. Die Spanier haben die gängigen Charakter zur Seite gelegt und etwas Neues erschaffen. Ein ganz großes Ding, eben The Next BIG Thing. Das Abenteuer rund um zwei Journalisten der 50er Jahre schein wie eine abgedrehte Abendteuer-Party. In dieser Welt, in der Menschen und Monster nebeneinander leben, werden das Pärchen Daniel ‘Dan’ und Elizabeth ‘Liz’ losgeschickt, um eine Verschwörung zu enthüllen. Dan ist ein egoistischer aber auch erfolgreicher Sportreporter, der beauftragt wurde auf Liz, den Frischling im Team aufzupassen.

Ihr erstes Ziel ist ein Horrorfilmfestival. Von hier aus sollen sie vom Geschehen berichten. Hier fängt die Story interessant zu werden. Dan bemerkt wie das Monster Big Albert versucht in die Villa des Filmproduzenten Fitz Randolph einzubrechen. Hier findet die Aftershow-Party statt. Liz kann den recht unmotivierten Dan überzeugen der Sache nachzugehen und beide machen sich auf dem Weg zur Villa. Beide erwartet eine abgefahrene Party mit noch durchgedrehteren Gästen.

Das Spiel ist von Anfang an spannend und humoristisch. Das ungleiche Paar zankt sich wo und wann es nur geht. Das Setting des Spiels ist hervorragend. Fast ein bisschen verspielt, so wie man es von den Runaway-Spielen gewohnt ist. Dem Auge wird etwas geboten. Einzig und allein die Hintergrundanimationen scheinen etwas unausgereift zu sein. Doch die 3D-Figuren machen alles wieder gut. Auch der Sound kann sich hören lassen. Alles ist bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Besonders gut ist die Handlung gelungen. Hier werden Anspielungen auf verschiedene Filme und bekannte Fernsehproduktionen gemacht. Die handgezeichneten Details fügen sich wunderbar in den Rest des Spiels ein. Comicfreunde werden einen großen Spaß an ‘The BIG Thing’ haben.


Magicka ist ein neues RPG, was etwas anders ist, als seine Kunkurrenten.

RPG ist eine englische Abkürzung und steht für Role Playing Game. Dies sind Rollenspiele, die sowohl online als auch als Pen & Paper Rollenspiele gespielt werden könne. Dabei werden fiktive Figuren erschaffe, die im der Regel in fantastischen Welten fern ab der Realität existieren und Kämpfe miteinander austragen. Meistens geht es um das Vernichten des Feindes bzw. des Gegners und in der Regel spielt man zusammen mit anderen. Die Spieler besitzen dabei ein Inventar, das mit Steinen, Rüstungen oder Zauberbüchern gefüllt wird.

Magicka besitzt so ein Inventar nicht. Es werden nur tote Elche gesammelt. Erstmal klingt dies sehr skurril, doch letztlich macht es einen großen Spaß!

Das Spiel beginnt im Wald, wo man von einer armen Bäuerin angesprochen wird. Daraufhin springen Goblins aus dem Unterholz und ein Kampf beginnt, der erstmal schnell gewonnen ist. Somit ist der erste Quest erfüllt.

Das Spiel nimmt weder sich noch andere Rollenspiele erst und hat eine wahnsinnig komische Fantasiesprache, die den Humor des Spieles darlegen soll. Es wird versteckt auch immer wieder auf „Herr der Ringe“, „Star Wars“ oder „300“ verwiesen. Auch dies ist äußerst amüsant.

Magicka bietet neben seinen Witzen ein gutes Casting- System. Der Spieler hat acht Elemente zum Kämpfen zur Verfügung. Dies sind Wasser, Leben, Schild, Eis, Blitz, Arkane, Energie, Stein und Feuer. Diese Elemente können miteinander kombiniert werden, wodurch sich die Wirkung der Elemente intensiviert.

Die Tastenkombinationen sind anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und erscheinen als unmöglich erlernbar, doch schon nach kurzer Zeit gehen sie einem in Fleisch und Blut über.


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Bei der gamescom dominieren zur Zeit vor allem Sequels, sodass es kaum Spiele gibt die keine Fortsetzungen sind und eine 2 oder 3 hinter ihrem Namen besitzen. Eine der wenigen Ausnahmen ist “Dishonored” und sticht auch gerade deswegen aus der grauen Masse hervor. Wen solche Spielkritiken nicht interessieren und wer lieber selbst aktiv wird, sollte vielleicht hier online suchen.

Der Aufbau des Spieles ist sehr interessant und auch die Grafik sehr ansprechend. So spielt man bei diesem Spiel einen Charakter in einer fiktiven Parallelwelt. Als Vorbild diente dabei für den Entwickler die englische Hauptstadt London. Zeitlich gesehen spielt das Spiel ungefähr im 20. Jahrhundert, wird aber von Menschen bewohnt die sich im Kleidungsstil eher am 17. Jahrhundert orientieren. Man selbst ist Mitglied der Wache der Königin gewesen. Da man aber beschuldigt wurde diese ermordet zu haben wurde man verstoßen. Nun beginnt an dieser Stelle das Spiel, denn man selbst weiß das man nicht verantwortlich für den Mord war. So ist es die Aufgabe des Spielers den Komplott der hinter dem Mord steckt aufzudecken und somit die eigene Unschuld zu beweisen.

Das ist Spiel bietet eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus  Schleich- und rasanten Angriffssequenzen, sowie aus genügend Freiraum zur ungezwungenen Erkundung der Stadt. Somit bleibt es einem selbst überlassen, ob man mit einem Dolch oder einer Armbrust die Wachen töten möchte oder sie lieber leben lässt und sich an ihnen vorbei schleicht. Der Nachteil am Morden ist, dass das Chaos in der Stadt immer größer wird und es auch immer mehr Ratten gibt. Den Ratten kommt sowieso ein interessanter Faktor in diesem Spiel zu. So flüchten diese einzeln vorm Menschen und aus der Stadt, tun sich im Rudel jedoch zusammen und greifen den Spieler und andere Menschen an.

So gilt es die richtige Mischung aus den verschiedenen Spieloptionen zu finden.

Gaming, Quelle: daniel stricker / pixelio.de

 


Gamescom 2010 von docice2/Flickr.com

Gamescom 2010 von docice2/Flickr.com

Die gamescom 2011 findet in Köln statt. Dort darf man gespannt sein welcher Anbieter, welche Plattform und welche Technologie die gamescom prägen und auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben. So wird dieses Jahr wieder ein großer Schwerpunkt auf den PC als Spielplattform gesetzte, da viele Entwickler der Meinung sind, dass dieser größere Möglichkeiten anbietet als die derzeit aktuellen Konsolen PS3 oder Xbox 360. So tauchen so gut wie alle Spiele für PS3 und Xbo360 auch auf dem PC auf. Bedingung ist natürlich, dass es sich dabei um keine Spiele handelt, die erweiterte Hardware der Konsole benötigen. Dies wäre dann zum Beispiel das Star Wars Kinect. Dort kann man ganz ohne Controller spielen und das Laserschwert schwingen. So kann man noch intensiver in die aufregende Welt von Luke Skywalker und Darth Vader abtauchen, so als würde man ihnen selbst gegenüber stehen. Weiteres Highlight sind die Spielveröffentlichungen von Nintendo. So soll ein neuer Teil der olympischen Spiele von Mario in Kooperation mit Sonic spielend in London präsentiert werden. Man darf abwarten ob dieser genauso beliebt sein wird, wie die beiden Vorgänger. Außerdem sollen auch ein neuer Mario und Zelda Teil präsentiert werden. Etwas enttäuschend ist, dass Nintendo nicht wie geplant die neue Wii Konsole präsentieren wird. Der Schwerpunkt der diesjährigen gamescom liegt jedoch ganz klar im Bereich der Browsergames. So schmeißen diese zur Zeit am meisten Geld ab und sind günstig in der Produktion. So schaffen es Firmen wie Zyngaa dank der Einbettung bei Facebook durch den Erwerb von virtuellen Gütern sehr starke Umsätze zu erzielen. Auch das Thema 3D spielt wieder eine zentrale Rolle, doch gerade dort sind Zweifel berechtigt, ob sich diese Technik wirklich innerhalb der nächsten Jahre etablieren wird.


 

Limbo, Foto: raulzito2_flickr

Limbo, ein düsterer Indie-Hit , welcher bis jetzt nur auf Konsolen zu finden war,den es nun endlich auch für den Pc zu kaufen gibt.

Worum geht es?

Ein kleiner Junge steht völlig allein in einem dunklen Wald. Er rennt und rennt, springt über Abgründe, klettert auf Leitern, weicht Fallen aus etc. Er hat keinen Namen und spricht kein Wort. Denn er ist völlig allein in dieser grauen,düsteren Welt. Doch gibt es genügend Gegner, die ihn auf seinem Weg aufhalten wollen. Allerdings hat er keine Waffen und kann sich nicht wehren, er verfolgt nur ein Ziel: er will seine Schwester finden, die im Limbus, dem äußeren Kreis der Hölle gefangen ist.

Atmosphäre

Das auch Spiele Kunst sein können, beweist Limbo. Mit seiner völlig farblosen Grafik strahlt das Spiel trotzdem in vollem Maße. Es wird eine düstere und beklemmende Atmosphäre ausgestrahlt, von der viele andere Vollpreisspiele nur träumen können. Auch gibt es keine Musik, sondern nur eine angsteinflößende Klangkulisse,welche perfekt mit der Grafik harmoniert.

Wie spielt sich Limbo?

Limbo ist ein guter Mix aus Knobelspiel 2D-Jump&Run. Dabei ist der Junge auf der Suche nach seiner Schwester einigen Bedrohungen ausgesetzt. Ob Gruben,Fallen,Kreissägen und vieles mehr, man muss jedes Mal nach neuen Lösungswegen suchen, wobei oft die Hilfe der Physik zum Einsatz kommt, indem man Tore öffnet, Schalter drückt, Bäume umstürzt. LImbo liefert kaum Tipps zum Lösen dieser Hindernisse.

In vielen Szenen wird der Junge von einer riesigen schwarzen Spinne verfolgt, welcher man nur mit guten Reaktionen entkommt. Schafft man es nicht ihr zu entkommen, wird der Junge zerstampft, zersägt,oder ihm werden die Knochen gebrochen. Diese brutalen Szenen machen Limbo auch zu einem Spiel,welches die USK-Freigabe 16 verdient.

Das grüßte Problem an Limbo ist, dass es so verdammt schnell durchgespielt ist. Ein geübter Spieler benötigt 3 Stunden, bis er am Ende des Spiels angelangt ist. Allerdings sind dies 3 Stunden die jedem Spieler lange im Gedächtnis bleiben werden und mit einem Verkaufspreis von nur 10 Euro auch zu rechtfertigen sind.


Category: Game News

Beim Thema Piraten denkt man spätestens seit den Fluch-der-Karibik-Filmen an atemberaubende Action und außergewöhnliche Abenteuer rund um Schätze und Seeschlachten. Das das nicht zwangsläufig so sein muss beweist das PC Game „Pirates of Black Cove“ ein Piraten-Spiel mit absurd simplen Seeschlachten, schrulligem Humor und überzeichneten Figuren inklusive Piratenslang und doch ist es irgendwie lustig.
Das Spiel kommt charmant daher, deshalb mag man auch die eine oder andere unkreative Passage hinnehmen, doch es kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel insgesamt einfach nicht wirklich ein spannendes Action-Adventure ist sondern eher voraussehbar vor sich hin dümpelt und man denken könnte es spiele sich von selbst.

Sehr deutlich wird dieser Eindruck dann auch bei den Seeschlachten, eigentlich dem Herzstück eines jeden Computergames über Piraten. Diese in „Pirates of Black Cove“ zu gewinnen bedarf nicht mal ansatzweise harter Gaming-Arbeit. Trotz Piratenflagge am gegnerischen Schiff kann man fast bei jedem Duell das Schiff so weit an das des Gegners ranfahren, dass man nur noch einen Schuss braucht und schon ist dieser besiegt. Das ist nicht nur langweilig sondern man verliert auch den Spaß nach einer gewissen Zeit. Und selbst wenn die Gegner mal von sich aus angreifen, was wirklich so gut wie nie vorkommt, bedarf es nur ein bisschen im Kreis fahren und ballern per Linksklick und dann ist auch dieses Gefecht wieder beendet. Das einzige was komischerweise nicht leicht funktioniert ist es, ein flüchtendes Schiff einzuholen und zu besetzten, selbst wenn dieses schon in Flammen steht.

Wer also einen netten Nachmittagsvertreib am PC sucht mit ein bisschen Humor und Piraten-Atmosphäre, der kann sich „Pirates of Black Cove“ getrost zulegen. Für alle die jedoch ein ausgeklügeltes Adventure-Game mit Taktik und Spannung erwarten ist das Spiel definitiv nichts.


Schlagwort Wolke