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Es tut sich was im Hause Google. Mit Google Play soll alles einfacher werden. Das Internetunternehmen Goole hat mit Google Play seinen neuen Online Shop für Musik, Filme, Ebooks und Apps vorgestellt. Dieser Shop ersetzt Google Musik, den eBook Store sowie den Android Market. Das Ziel des Projektes ist es, alle einzelnen Märkte zusammenzufassen, um dem Nutzer eine bessere Übersicht bieten zu können. Ein wenig überraschend wirkt das neue Konzept schon, wenn man sich den Umfang für den Aufbau vor Augen hält, welchen Google für Android betrieben hat. Wahrscheinlich reagiert das Unternehmen damit auf seine Kritiker, welches das fragmentierte Konzept der digitalen Inhalte negativ bewerteten. Beispielswiese gibt es keine Fusion von Youtube und Google Music. Obwohl sich die Android Plattform auf dem Markt verbreitet hatte, ist es Google bislang noch nie gelungen mit dem Android Market ähnliche Erfolge wie Apples App Store zu erzielen. Die Konkurrenz erwirtschaftet laut Distimo einen vierfach höheren Umsatz als Googles Plattform. Auch Google Music ist den Erwartungen der Musikindustrie noch nicht gerecht. Durch Google Play will das Unternehmen nun eine ähnliche Strategie verfolgen wie die Konkurrenz. Google Play soll, ähnlich dem Vorbild iTunes eine umfassende Sammlung von Musik, Filmen und Apps zum Verkauf anbieten. Auch will man sich der Konkurrenz von Samsung und Amazon stellen. Derzeit ist das Angebot von Google Play in Deutschland noch eingeschränkt, lediglich können Filme, Bücher und Musik in dem US Store mit einer amerikanischen Kreditkarte gekauft werden. Foto: © JMG / pixelio.de
Magicka ist ein neues RPG, was etwas anders ist, als seine Kunkurrenten.
RPG ist eine englische Abkürzung und steht für Role Playing Game. Dies sind Rollenspiele, die sowohl online als auch als Pen & Paper Rollenspiele gespielt werden könne. Dabei werden fiktive Figuren erschaffe, die im der Regel in fantastischen Welten fern ab der Realität existieren und Kämpfe miteinander austragen. Meistens geht es um das Vernichten des Feindes bzw. des Gegners und in der Regel spielt man zusammen mit anderen. Die Spieler besitzen dabei ein Inventar, das mit Steinen, Rüstungen oder Zauberbüchern gefüllt wird.
Magicka besitzt so ein Inventar nicht. Es werden nur tote Elche gesammelt. Erstmal klingt dies sehr skurril, doch letztlich macht es einen großen Spaß!
Das Spiel beginnt im Wald, wo man von einer armen Bäuerin angesprochen wird. Daraufhin springen Goblins aus dem Unterholz und ein Kampf beginnt, der erstmal schnell gewonnen ist. Somit ist der erste Quest erfüllt.
Das Spiel nimmt weder sich noch andere Rollenspiele erst und hat eine wahnsinnig komische Fantasiesprache, die den Humor des Spieles darlegen soll. Es wird versteckt auch immer wieder auf „Herr der Ringe“, „Star Wars“ oder „300“ verwiesen. Auch dies ist äußerst amüsant.
Magicka bietet neben seinen Witzen ein gutes Casting- System. Der Spieler hat acht Elemente zum Kämpfen zur Verfügung. Dies sind Wasser, Leben, Schild, Eis, Blitz, Arkane, Energie, Stein und Feuer. Diese Elemente können miteinander kombiniert werden, wodurch sich die Wirkung der Elemente intensiviert.
Die Tastenkombinationen sind anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und erscheinen als unmöglich erlernbar, doch schon nach kurzer Zeit gehen sie einem in Fleisch und Blut über.
Beim Thema Piraten denkt man spätestens seit den Fluch-der-Karibik-Filmen an atemberaubende Action und außergewöhnliche Abenteuer rund um Schätze und Seeschlachten. Das das nicht zwangsläufig so sein muss beweist das PC Game „Pirates of Black Cove“ ein Piraten-Spiel mit absurd simplen Seeschlachten, schrulligem Humor und überzeichneten Figuren inklusive Piratenslang und doch ist es irgendwie lustig.
Das Spiel kommt charmant daher, deshalb mag man auch die eine oder andere unkreative Passage hinnehmen, doch es kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel insgesamt einfach nicht wirklich ein spannendes Action-Adventure ist sondern eher voraussehbar vor sich hin dümpelt und man denken könnte es spiele sich von selbst.
Sehr deutlich wird dieser Eindruck dann auch bei den Seeschlachten, eigentlich dem Herzstück eines jeden Computergames über Piraten. Diese in „Pirates of Black Cove“ zu gewinnen bedarf nicht mal ansatzweise harter Gaming-Arbeit. Trotz Piratenflagge am gegnerischen Schiff kann man fast bei jedem Duell das Schiff so weit an das des Gegners ranfahren, dass man nur noch einen Schuss braucht und schon ist dieser besiegt. Das ist nicht nur langweilig sondern man verliert auch den Spaß nach einer gewissen Zeit. Und selbst wenn die Gegner mal von sich aus angreifen, was wirklich so gut wie nie vorkommt, bedarf es nur ein bisschen im Kreis fahren und ballern per Linksklick und dann ist auch dieses Gefecht wieder beendet. Das einzige was komischerweise nicht leicht funktioniert ist es, ein flüchtendes Schiff einzuholen und zu besetzten, selbst wenn dieses schon in Flammen steht.
Wer also einen netten Nachmittagsvertreib am PC sucht mit ein bisschen Humor und Piraten-Atmosphäre, der kann sich „Pirates of Black Cove“ getrost zulegen. Für alle die jedoch ein ausgeklügeltes Adventure-Game mit Taktik und Spannung erwarten ist das Spiel definitiv nichts.
Ich habe den neusten Clou der Rockstarstudios San Diego in der Konsole gehabt und getestet. Dabei handelt es sich um “Midnight Club: Los Angeles“. Natürlich hat da auch meine persönliche Meinung sehr mit rein gespielt, doch dass muss bei einem Zocker erlaubt sein. Denn ich gebe zu: Ich habe die Midnight Club-Serie immer gegenüber den Need for Speeds und wie sie alle heißen, favorisiert. Und der Abstecher nach Los Angeles zeigt mir mit seinem klassischen, aber behutsam optimierten Arcade-Ansatz, der Benzin unverhohlen mit Adrenalin mischt, dass ich richtig liege. Das Geschwindigkeits-Gefühl ist phänomenal, das Prinzip der offenen Streckenführung auch in Zeiten von Burnout Paradise unerreicht, das visuelle Tuning beispielhaft.

Screenshot, Foto: copssuckftp_flickr
Und dann erst die Kulisse: Dass Rockstar San Diego die kalifornische Metropole nicht maßstabsgetreu umgesetzt hat, störte mich nur am Anfang. Denn die Detailfreude, die einem nicht nur bei den bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern an jeder Straßenecke ins Auge springt, sorgt zusammen mit der stets flüssigen Bildrate immer wieder für Wow-Momente zumal sie auch in den coolen Mehrspieler-Duellen für bis zu 16 Spieler konstant bleibt. Dass Midnight Club L.A. im Gegensatz zum Vorgänger trotz aller Verbesserungen und der Prachtgrafik kein Platin erhält, scheitert an Kleinigkeiten, die sich allerdings summieren: Vereinzelte Grafikfehler z.B. wie die seltenen Textur-Nachlade-Probleme, die mich kurzzeitig aus dem Spiel reißen. Die inkonsequente Polizei-Einbindung. Oder auch die vollkommen unbrauchbaren Rückspiegel. Ganz zu schweigen von dem Fauxpas, dass sich der PDA unübersichtlich auf die Minimap legt. Die kleinen Mehrspieler-Probleme wie fehlende Handicap-Möglichkeiten oder die analog zur Teilnehmerzahl erhöhte Lag-Gefahr sowie die fehlenden Leistungsdaten in der Lobby-Fahrzeugwahl sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Doch in einem Punkt beißt die Maus keinen Faden ab: Auch beim ersten HD-Auftritt zeigt die Midnight Club-Serie der versammelten Konkurrenz nahezu spielerisch leicht, wie prachtvoll und wie einfach, wie packend und fordernd ach so schnöde Arcade-Rennen sein können.
Also von mir gibt es da definitiv eine Kaufempfehlung!
