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Bislang ist die Alterseinstufung für Online-Spiele nicht Sache der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle wie für reguläre Computerspiele, sondern Aufgabe der obersten Landesjugendbehörden. Das soll sich nun ändern: Durch den Wachstum von Spieleplattformen im Internet und immer mehr Browsergames ist laut dem Bundesfamilienministerium und deren Chefin Kristina Schröder eine Änderung des Jugendschutzgesetzes notwendig geworden.
Künftig sollen also alle Computerspiele, ganz egal, wie sie vertrieben oder gespielt werden, unter das Jugendschutzgesetz fallen und damit von der USK überprüft werden. Für Spieleplattformen im Internet ist das die Gelegenheit, ein rechtssicheres und anerkanntes Kennzeichen zu bekommen, um jugendschutzkonform Online-Games vermarkten zu können. Vor allem für besorgte Eltern könnten solche Siegel eine große Rolle spielen und die Angst mindern, der Nachwuchs würde beim Spielen im Internet mit zu viel Gewalt oder Sexualität konfrontiert. Die Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern im Internet würde so erneut gestärkt und die heutzutage jeder Grundlage entbehrenden Kluft zwischen Online und Offline würde endlich aufgehoben. Nicht nur das Bundesfamilienministerium spricht sich für die Novelierung des Jugendschutzgesetzes aus, auch die USK begrüßte den Vorschlag und sieht diesen als große Chance für Eltern, Kindern wie Spieleherstellern.
Auch der Geschäftsführer des Bundesverbands für Interaktive Unterhaltungssoftware findet das Vorhaben an sich sinnvoll und wichtig und weist darauf hin, dass sich die Spieleindustrie in den vergangenen Jahren eben massiv verändert habe. Dass die Gesetzesgrundlagen für Spiele nun allgemein übersichtlicher und klarer werden sollen, findet er richtig, doch kommentiert er die geplante Gesetzesänderung konkret sehr vorsichtig – vor allem die geplanten Jugendschutz-Tools zur Authentifizierung der Spieler dürfte seinen Interessen zuwider laufen.
Die Bundesfamilienministerin wird den Gesetzesvorschlag in Kürze zur Abstimmung an die beteiligten Bundesministerien einreichen. Zurück geht der Vorschlag übrigens auf die Diskussionsrunde „Dialog Internet“, die sie im Herbst 2010 startete.

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Ein deutsche Bezeichnung für Alternate Reality Games, kurz ARGs genannt, existiert nicht. Damit sind internetgestützte Spiele gemeint, die versuchen, die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwinden zu lassen. Diese Spiele stammen aus den siebziger und achtziger Jahren, als Pen-and-Paper-Rollenspiele ganz aktuell und beliebt waren. Ein solches Spiel war „Das schwarze Auge“. Das ist das Spiel, bei dem damals ein Würfel mit zwanzig Seiten und ein telefonbuchdickes Regelwerk zum Einsatz kamen. Das Spiel hat pubertierenden Jungs dazu verholfen, sich – zumindest in ihrer Phantasie – in Zwerge und Druiden zu verwandeln.
Diese Tradition in Sachen Spiele ist später ins Internet gewandert. Auch der Krimi-Markt hat die crossmedialen Rollenspiele für sich entdeckt. Vor einigen Jahren hat Droemer Knaur USB-Sticks mit verwackelten Videos an den Kunden gebracht. Diese Aktion wurde damals durch Hinweise auf eine Website begleitet. Auf besagter Webseite konnte der geneigte Leser (oder besser gesagt Spieler) Kontakt mit einem Jungen im Alter von zehn Jahren aufnehmen, der von sich glaubte, die Reinkarnation eines Serienmörders zu sein. Dabei handelte es sich um die Hauptfigur aus dem Bestseller „Das Kind“ von Sebastian Fitzek.
Heute werden immer mehr Thriller von Alternate Reality Games begleitet. Ein solches Spiel hat der Verlag Rowohlt als Begleitprodukt zum Roman „Ich bin der Herr deiner Angst“ von Stephan M. Rothers. Das Buch handelt von einem Serienkiller, der bereits in den 80er Jahren Menschen in den Tod trieb. Rowohlt hat das Spiel, welches das Buch begleiten soll, bereits fünf Wochen vor dem Erscheinen des Romans an die Spieler gebracht. Dabei wurden verschiedene Kärtchen mit Angst-Motiven verschickt, die ersten Mitspieler konnten sich über Google finden. Das Spiel handelt von einer Frau, die in Hamburg entführt wurde, von ihrem Entführer – dem „Herr der Angst“. Durch seine neueste Tat versucht er, für einen weit zurückliegenden Mordfall öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch wenn die Spieler das Ganze sicherlich nicht ganz ernst nehmen, folgen sie brav den Anweisungen. Ob sich ersthafte Leser auf so ein Spiel einlassen, ist nicht ganz klar. Doch sicherlich verhelfen solche Tricks dazu, für das bald erscheinende Buch Aufmerksamkeit zu generieren.
Es tut sich was im Hause Google. Mit Google Play soll alles einfacher werden. Das Internetunternehmen Goole hat mit Google Play seinen neuen Online Shop für Musik, Filme, Ebooks und Apps vorgestellt. Dieser Shop ersetzt Google Musik, den eBook Store sowie den Android Market. Das Ziel des Projektes ist es, alle einzelnen Märkte zusammenzufassen, um dem Nutzer eine bessere Übersicht bieten zu können. Ein wenig überraschend wirkt das neue Konzept schon, wenn man sich den Umfang für den Aufbau vor Augen hält, welchen Google für Android betrieben hat. Wahrscheinlich reagiert das Unternehmen damit auf seine Kritiker, welches das fragmentierte Konzept der digitalen Inhalte negativ bewerteten. Beispielswiese gibt es keine Fusion von Youtube und Google Music. Obwohl sich die Android Plattform auf dem Markt verbreitet hatte, ist es Google bislang noch nie gelungen mit dem Android Market ähnliche Erfolge wie Apples App Store zu erzielen. Die Konkurrenz erwirtschaftet laut Distimo einen vierfach höheren Umsatz als Googles Plattform. Auch Google Music ist den Erwartungen der Musikindustrie noch nicht gerecht. Durch Google Play will das Unternehmen nun eine ähnliche Strategie verfolgen wie die Konkurrenz. Google Play soll, ähnlich dem Vorbild iTunes eine umfassende Sammlung von Musik, Filmen und Apps zum Verkauf anbieten. Auch will man sich der Konkurrenz von Samsung und Amazon stellen. Derzeit ist das Angebot von Google Play in Deutschland noch eingeschränkt, lediglich können Filme, Bücher und Musik in dem US Store mit einer amerikanischen Kreditkarte gekauft werden. Foto: © JMG / pixelio.de
PC Game © lassedesignen - Fotolia.com
Zu Beginn des Meisterwerks “Dear Esther” blicken die Spieler von einem kleinen Pier aus auf eine sehr düstere und zudem verdächtig still wirkende Küste in Schottland. Dann beginnt die Geschichte: der Erzähler schreibt einen Brief, in dem er seiner liebsten Esther mitteilt, dass er manchmal das Gefühl habe, auf der besagten Insel geboren zu sein. Schon zu Beginn merkt man, dass die Insel sehr detailliert gestaltet ist. Als eine anfangs namenlose Figur müssen die Spieler die Insel durchwandern. Gleichzeitig lauschen sie in regelmäßigen Abständen dem Monolog des Erzählers, der den Brief an seine liebste Esther schreibt.
Die Spieler müssen einen entfernten Radiomast erreichen, der hoch über die Insel ragt. Doch dabei hat der Spieler nicht viele Möglichkeiten: er kann fast nur umhergehen, entdecken und zuhören. Er muss keine Gegner bekämpfen und auch keine Rätsel lösen. Auch der Weg, den er beschreiten muss, ist immer klar und eindeutig. Die Reise vom Pier am Strand bis zum Leuchtturm dauert gerade mal eine Stunde. Von Spiel zu Spiel ist die Reise aber immer eine andere. Der Anfang der Reise bleibt zwar stets der Gleiche. Die Erzählung wird bei jedem Spiel aber anders zusammengesetzt, man lauscht auch jeweils anderen Abschnitten und Kombinationen der Erzähler-Monologe. Im Laufe des Spiels werden diese sogar noch verworrener. Dabei müssen die Spieler immer wieder nach Hinweisen suchen, die dabei helfen sollen, die Geschichte zu entschlüsseln.
Dear Esther ist eine interaktive Geistergeschichte. Die Beteiligten haben es geschafft, viele beeindruckenden Spielorte zu erschaffen. Kritiker bezeichnen das Spiel sogar als ein Meisterwerk modernen Leveldesigns. Das hat das Spiel zum Aushängeschild einer professionalisierten Indie-Games-Szene gemacht.

Autorennen © lassedesignen - Fotolia.com
Das Autorennspiel “Need for Speed” gehört mittlerweile zu den Klassikern Race-Games. Seit 1994 hat Elctronic Arts eine ganze Serie herausgebracht, die mehr als 100 Millionen mal verkauft wurde und einen Gesamtumsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar einbrachte. Wieso also aufhören, wenn das Verlangen der gamer ununterbrochen scheint? Das dachten sich auch die Macher, die den nun mehr 18. Teil der Serie auf den Markt bringen und mit “Need for Speed – The Run” an den Erfolg anknüpfen wollen. Das Game ist für PC sowie alle gängigen Spielkonsolen erhältlich und wartet mit einer für Autorennspiele eher ungewöhnlichen Idee auf: man muss auch mal zu Fuß gehen! Was man unter dem Beititel “The Run” hätte vermuten können, ist aber wirklich nur ein Beiwerk, das nicht viel von den Gamern fordert.
Die Idee dahinter mutet zunächst ziemlich nett an: eine durchgehende Geschichte, in der Hauptfigur Jack Rourke vor fiesen Gangstern nicht nur mobil flüchtet. Denn die Geldeintreiber zerballern ihm hin und wieder seine Karre. Nun kommt das “Rennen” ins Spiel, das sich als Art Reaktionstest präsentiert, in dem man so schnell wie möglich eingeblendete Tasten drücken muss, um ein neuen fahrbaren Untersatz zu erwischen. Was spannend klingt, wirkt in der Umsetzung weitgehend banal. Zum einen weil die “Story” trotz starkem Auftakt im weitern Verlauf dahinplätschert und zum anderen weil es im grunde egal ist, welche Tasten man beim “Run” drückt. Zum Ziel führt ein wildes Gamepad-Hämmern. Nur wenige Zwischensequenzen veraten nur wenig von den Hintergründen der Story, die eigentlich nur als kleine Überleitungen zm nächsten Rennen dienen.
Beim Autorennen an sich kann “The Run” weitgehend überzeugen, kann den Vorgänger “Hot Pursuit” aber nicht übertrumpfen: die Cars liegen wie ein Brett auf der Straße, wodurch sie sich nur mit viel Gewalt zum Ausbrechen bewegen lassen, die Handbremse ist zu empfindlich und auch das Geschwindigkeitsgefühl erreicht nicht das des vorigen Teils. Auch die Action der Gegner sowie der Polizei ist eher zurückhaltend und hätte mehr Pepp vertragen können.
Was bei Need for Speed definitiv noch fehlt, ist die Möglichkeit zum Fahren von Quads oder Motorrädern. Eine Honda Varadero wäre beispielsweise in einem rasanten Renn-Level auf Asphalt sicher ein zusätzlicher Nervenkitzel für jeden Spieler.
In den letzten 20 Jahren, in denen der Computer unsere Wohnungen in Besitz genommen hat und fast jeder einen zu Hause hat, wurden natürlich auch unzählig viele Computerspiele produziert. Dabei waren auch immer ein paar Spiele, die von recht bekannten Studios produziert, vor dem Erscheinen groß angekündigt wurden und dann bei der Veröffentlichung maßlos enttäuschten. Jedoch haben sie es irgendwie geschafft, sich dadurch Kultstatus zu erarbeiten und sind bis heute bekannt und besitzen eine treue Fangemeinde. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Atmosphäre in dem Spiel einfach so unglaublich mitreißend ist, dass man auch einmal über ein paar Fehler und taktische Mängel hinwegsieht.
Ein Beispiel wäre dafür “Deadly Premonition”. Dort ist die Steuerung einfach nur schrecklich und furchtbar und wirklich gut aussehen tut das Spiel auch nicht. Doch was macht das in Japan produzierte Spiel dann so zum Kult? Es ist die Story, die einen von der ersten Minute an in den Bann zieht. So geht es um einen FBI-Agenten der mit einer imaginären Person spricht und und in einer kleinen Stadt einen Mordfall lösen muss, der mehr Auswirkungen hat als zunächst angenommen. Man nimmt dem Spiel die Geschichte einfach ab!
Ein anderes Beispiel ist “Vampire: The Masquerade -Bloodlines”. Diese wurden von den Produzenten der erfolgreichen “Fallout” Reihe produziert und erschien kurz nach “Half Life 2″. So wurde versucht, aus einer Ego-Shooter Technik heraus ein Rollenspiel zu konzipieren, was deutlich daneben ging. So ging es sogar so weit, dass das Entwicklungsstudio nach der Veröffentlich schließen musste, da das Spiel so schlecht war. Im Internet ist das Spiel jedoch immer noch bekannt und einige Fans haben die gröbsten Fehler bisher behoben, sodass man auch diese Geschichte gerne durchspielen mag.
To The Moon ist nicht ganz eindeutig zuzuordnen. Der Schöpfer Kan Gao, Spielentwickler und Komponist, möchte es auch nicht streng als Spiel betrachtet haben. Es soll auch kein Trickfilm oder Buch sein. Er sieht es einfach als neuen Weg, eine Geschichte zu erzählen, experimentiert also mit dem Medium. Der Held in der Geschichte ist ein alter, im Sterben liegender Mann, Johnny. Sein letzter Wunsch ist es, auf den Mond zu fliegen, beziehungsweise, in seinem Leben auf den Mond geflogen zu sein. Dr. Eva Rosalene und Dr. Neil Watts, zwei Wissenschaftler_innen sollen ihm dabei helfen. Dazu müssen sie mit einer Maschine in Johnnys Erinnerungen eindringen und sie verändern. Das erinnert stark an den kürzlich erschienenen Film “Inception” von Christopher Nolan. Hat sich dieser allerdings schnell als konfuser Actionfilm entpuppt, geht es bei To The Moon deutlich langsamer und philosophischer zu. Schritt für Schritt entdecken Dr. Rosalene und Dr. Watts, warum Johnny überhaupt auf den Mond geflogen sein möchte. Dazu arbeiten sie sich stückweise durch die Erinnerungen und lösen Rätsel. Dabei wird durch die sphärische Musik von der Komponistin Laura Shigihara und Geo selbst, die geschriebenen Dialoge und die pixeligen kleinen Figuren in 2D jede Hektik heraus genommen, die Figuren entwickelt und Empathie erzeugt. Außerdem werden Fragen gestellt: Was würde ich anders tun, wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte? Gibt es etwas, was ich bedaure? Wie hätte mein Leben durch eine andere Entscheidung in einem bestimmten Augenblick anders verlaufen können? Damit bekommt das Spiel, oder, was auch immer es wirklich ist, autobiograifsche Bezüge, denn genau solche Fragen stellte sich Kan Gao, als sein Großvater einen Herzinfarkt erlitt.
Außerdem spielt To The Moon selbstironisch mit dem Genre, beispielsweise entscheidet sich Dr. Rosalene zum Anfang ein Eichhörnchen anzugreifen, da Angriff die beste Verteidigung sei und wird dann von Kindern mit einer Anzeige wegen Tierquälerei bedroht. Das Eichhörnchen war aber schon vorher weggelaufen. To The Moon gibt es auch in Videos auf YouTube zu sehen.

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Kein anderes Spiel ist derzeit so gefragt wie Battlefield 3 von Electronic Arts. So gehört das Spiel derzeit wohl gleichzeitig zu den besten aber auch umstrittensten. So weist Battlefield eine unglaubliche Grafik auf, welche es dem Spieler ermöglich so nah wie noch nie in das Geschehen einzutauchen. Außerdem ist die Spielsteuerung sehr gelungen, sodass es einfach nur Spaß macht dieses Spiel stundenlang zu zocken und aufs Schlachtfeld zu ziehen.
So kann Battlefield 3 innerhalb von nur wenigen Tagen Verkaufszahlen von über fünf Millionen aufweisen, was ein Rekord sei, da noch kein anderes Spiel von EA so schnell über den Ladentisch ging. Dies könnte man schon als große Überraschung sehen, da Battlefield derzeit auch so viele Kritiker hat wie noch kein anderes Spiel. Dabei handelt es sich vor allem auch um eingefleischte Battlefield Fans. Der Grund des Protestes ist nicht etwa die Unzufriedenheit mit dem Spiel oder der Entwicklung des neuen Teils, vielmehr geht es dabei um die Privatsphäre des einzelnen Spielers. So gibt es bei dem Battlefield Spiel gleichzeitig noch eine Software die der Spieler mitinstallieren muss um in den Genuss des Spieles zu kommen. Dabei handelt es sich um die von Kritikern als “Spyware” geschimpfte Software “Origin”. Diese kann alle EA-Produkte auf dem Rechner überprüfen und so nachsehen, ob es sich dabei um original erworbene Spiele handelt und nicht etwa um illegal aus dem Internet gezogenen Raubkopien. Prekär ist zum einen, das EA somit jederzeit im Hintergrund den PC überprüfen kann ohne den Nutzer zu informieren. Noch mysteriöser wird es, da im Internet Gerüchte herum kursieren, dass die Software den kompletten Computer überprüfen kann und selbst in den Windows-Systemordner eindringen kann. So haben sich mittlerweile über 10 000 Gegner im Internet zusammengetan die zum Boykott des Spiels aufrufen. Wie man jedoch sieht funktioniert dies nicht und EA wird das Spiel schon jetzt als eines seiner erfolgreichsten bezeichnen können.
Viele Spieler haben darauf gewartet, auf das neue The Elder Scrolls 5. Es trumpft zwar nicht mit einer neuen Grafik auf, punktet aber zielgenau mit der Atmosphäre und der Inszenierung.
Die Systemvoraussetzung für das Spiel ist nicht ausgefallen. Man braucht lediglich ein Dual Core Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und eine DX9 Grafikkarte mit 512 MB RAM. Wer befürchtet er bräuchte einen DirectX10, der irrt. Man benötigt, selbst auf dem höchsten Level, lediglich ein Quad Core und eine Grafikkarte von GeForce GTX 260 oder ATI Radeon 4890 mit 1 GB Speicher. Doch einen Arbeitsspeicher von 4 GB braucht man schon, um ans Ziel zu kommen.
Beim Spielen selbst fühlt man sich sofort zurückversetzt in die Zeit der Ritter und Burgen. Hoch im Norden beginnt das PC Spiel. Die Farben passen sowohl in die Zeit als auch in den Norden. Alles sieht etwas rauer aus, als man es gewohnt ist. Der Hauptcharakter ist ein Gefangener, dessen Ziel es ist, sich zu befreien. Wie, wird einem nicht gesagt. Mit dem Helden, den man sich aussuchen kann geht es durch Skyrim und raue Gebirgslandschaften. Bäume und Sträucher, Wasserfälle, kleine Flüsse und Bergspitzen, damit bekommt man es zu tun. Der auserwählte Held besitzt Rüstungen und Waffen mit denen er sich im virtuellen Leben zurechtfinden muss. Und es gibt wahrlich viel zu tun.
Es gibt viel zu entdecken und zu erlernen. Beispielsweise kann man das Handwerk eines Schmieds lernen und könnte selbst seine Reparaturen an der Rüstung durchführen, wenn sie überhaupt kaputt gehen würden. Tun sie aber nicht, da die Ausrüstungen in dem Rollenspiel nicht beschädigt werden. Es ist ein Spiel für alle Mittelalter-Fans und Rollenspieler, die das Leben der Ritter unfassbar spannend finden.

The Next Big Thing, Quelle: jeuxvideo/Flickr.com
Die bekannten Pendulo Studios haben sich bei ‘The Next BIG Thing‘ selbst übertroffen. Die Spanier haben die gängigen Charakter zur Seite gelegt und etwas Neues erschaffen. Ein ganz großes Ding, eben The Next BIG Thing. Das Abenteuer rund um zwei Journalisten der 50er Jahre schein wie eine abgedrehte Abendteuer-Party. In dieser Welt, in der Menschen und Monster nebeneinander leben, werden das Pärchen Daniel ‘Dan’ und Elizabeth ‘Liz’ losgeschickt, um eine Verschwörung zu enthüllen. Dan ist ein egoistischer aber auch erfolgreicher Sportreporter, der beauftragt wurde auf Liz, den Frischling im Team aufzupassen.
Ihr erstes Ziel ist ein Horrorfilmfestival. Von hier aus sollen sie vom Geschehen berichten. Hier fängt die Story interessant zu werden. Dan bemerkt wie das Monster Big Albert versucht in die Villa des Filmproduzenten Fitz Randolph einzubrechen. Hier findet die Aftershow-Party statt. Liz kann den recht unmotivierten Dan überzeugen der Sache nachzugehen und beide machen sich auf dem Weg zur Villa. Beide erwartet eine abgefahrene Party mit noch durchgedrehteren Gästen.
Das Spiel ist von Anfang an spannend und humoristisch. Das ungleiche Paar zankt sich wo und wann es nur geht. Das Setting des Spiels ist hervorragend. Fast ein bisschen verspielt, so wie man es von den Runaway-Spielen gewohnt ist. Dem Auge wird etwas geboten. Einzig und allein die Hintergrundanimationen scheinen etwas unausgereift zu sein. Doch die 3D-Figuren machen alles wieder gut. Auch der Sound kann sich hören lassen. Alles ist bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Besonders gut ist die Handlung gelungen. Hier werden Anspielungen auf verschiedene Filme und bekannte Fernsehproduktionen gemacht. Die handgezeichneten Details fügen sich wunderbar in den Rest des Spiels ein. Comicfreunde werden einen großen Spaß an ‘The BIG Thing’ haben.
